DYSPHAGIE

WAS IST FÜR SIE DIE BESTE ERNÄHRIUNGS­THERAPIE?
Symbolbild Ernährungsprodukte
Frage 1:
Für wen suchen Sie eine Ernährungslösung?

Was ist Dysphagie?

         
Bei der Dysphagie handelt es sich um eine Schluckstörung. Dabei ist krankheitsbedingt das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven gestört. Bei älteren Patienten ist eine Dysphagie häufig die Folge eines Schlaganfalles oder wird durch andere neurologische Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Alzheimer oder Chorea Huntington verursacht. Auch Gesichtsverletzungen oder Verletzungen im Mund- und Rachenraum können einen normalen Schluckvorgang unmöglich machen. Tumorerkrankungen im Kopf-Hals-Bereich können das Schlucken ebenfalls beeinträchtigen. Außerdem kann eine altersbedingte Veränderung des Schluckvorganges, Presbyphagie genannt, zu Schluckstörungen führen, die im Schweregrad einer krankheitsbedingten Dysphagie gleichen.

Wie sieht die Ernährungstherapie aus?

         
Die Wahl einer geeigneten Ernährungstherapie richtet sich nach dem Schweregrad der Schluckstörung:

  • Bei einer leichten bis mittelgradigen Dysphagie kann eine normale Ernährung noch möglich sein. Die Betroffenen sollten Speisen erhalten, deren Konsistenz gefahrlos geschluckt werden kann. Die zusätzliche oder ausschließliche Verwendung von Trinknahrung kann in dieser Situation die Versorgung mit ausreichend Energie und Nährstoffen sichern.

  • Liegt allerdings eine schwere Schluckstörung vor, kommt ausschließlich die Ernährung über eine Ernährungssonde in Frage. Eine nasogastrale Magensonde wird verwendet, wenn die künstliche Ernährung nur einen begrenzten Zeitraum notwendig ist. Dazu wird die Ernährungssonde über Nase, Rachen und Speiseröhre in den Magen verlegt. Außerdem eignet sich die Anlage einer PEG-Sonde. Hier wird die Ernährungssonde direkt über die Bauchdecke in den Magen vorgeschoben. Diese Sonde ist im Gegensatz zur nasogastralen Magensonde für die längerfristige künstliche Ernährung geeignet. Der Patient erhält über die Sonde spezielle Sondennahrung, die in ihrer Zusammensetzung auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist.

  • Ist auch eine Ernährung über eine Ernährungssonde nicht mehr möglich (etwa weil Magen und Darm durch Krankheit/Operation ihre Aufgabe nicht mehr oder nicht ausreichend wahrnehmen können), können alle notwendigen Nährstoffe und Energie über eine parenterale Ernährung verabreicht werden. Hierbei werden dem Patienten alle nötigen Nährstoffe in flüssiger Form unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts direkt in die Blutbahn verabreicht.
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